Aktueller Artname
Lota lota (Linnaeus, 1758)
Trüsche

Artname bei Karl Franz Lusser
Gadus lota
Trüsche
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Text von Karl Franz Lusser
Die Trüsche, dieser vortreffliche Fisch ist hier nicht selten im See, in der Reuss und in anderen still fliessenden Giessen. Das Pfund kostet gewöhnlich 4 bis 5 Batzen. Nach Tschudi sollen im Seelisberger See bis achtpfündige Trüschen gefangen worden sein.
Kommentar aus heutiger Sicht
Die Trüsche ist der einzige dorschartige Fisch, der im Süsswasser lebt. Sie ist ein Grundfisch und bevorzugt kühle, sauerstoffreiche Gewässer mit kiesigem Untergrund. Deshalb sind auch Baggerlöcher beliebte Aufenthaltsorte. Das Trüschenfischen vom Schwimmbagger der Firma Arnold und Co. AG in Flüelen hat bei einheimischen Fischern am Wochenende Tradition. Die Trüsche ist im Urnersee und in den Fliessgewässern der untern Reussebene gut vertreten. Im Seelisberger See ist sie jedoch seit Jahrzehnten ausgestorben. Dies als Folge neuer Fischarten, welche die Trüsche verdrängt haben.
