Spondylis buprestoides (Linnaeus, 1758)
Waldbock

Artname bei Karl Franz Lusser
Spondylis Fbr.
Waldkäfer
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Text von Karl Franz Lusser
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Kommentar aus heutiger Sicht
Der Waldbock lebt im Holz von abgestorbenen Föhren, seltener von Fichten, Tannen und Lärchen. Seine Fühler sind für einen Bockkäfer recht kurz. Er ist in der Dämmerung aktiv, die übrige Zeit verbirgt er sich unter der Rinde oder unter gefällten Stämmen. Adulte Käfer nehmen keine Nahrung zu sich, sondern beziehen die notwendige Energie aus einem Reservefettkörper. Nach der Paarung gräbt sich das Weibchen in den Boden und bringt die Eier an die Wurzeln von Kiefern- oder anderer Nadelholzstümpfen an. Die Larven fressen sich von den dünnen Wurzeln aus nach oben. Belegte Urner Funde vom 20. Jahrhundert stammen aus Seelisberg, Amsteg und Wassen. Lusser nennt den Fund im Nachtrag ergänzend noch konkreter beim vollen Namen Spondilus buprestoides.
