Kategorie: Transkription
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Seite 350, Transkription
350. 126. Alauda arvensis. Einzelne Paare brüthen hier im Früh-und Spätjahr ziehen sie schaarenweise durch.Ist es alsdan in den Alpen noch sehr mild, so fliegensie uber selben weg ohne sich ins Thal hinunterzu lassen ‒ so sah ich vor drey Jahren im Septemberauf dem Seenalpgrat weit über dem Holzwuchseine Schaar umherschwärmen, und Saamen vonAlpenpflanzen einsameln.…
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Seite 349, Transkription
349. dann oft 40 bis 50 auf einmahl gefangen werden, wennoch so viele Begli[1] gerichtet stehen. Schon imHorner sah ich auf Wiesen bey Altdorf diesen Pipperdahin verendert, das sich die geflekte Brust ineine roethlichgraue umgewandelt hatte – welchesnach der Versicherung Herrn Thalschreiber Nagersvon Ursern wo es diesen Vogel von Ende Merzensbis späth in den Herbst…
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Seite 348, Transkription
348. 122. Anthus arboreus Baumpipper, Turdini vom erstenFrühling bis in den spätesten Herbst vom Thal hin-auf bis in die Alpenwaldungen, doch hat ihnHerr Nager in Ursern nur zweimahl gefangendie subalpinischen Wälder und vorzüglich dielichten Pläze darin. sind sein vorzüglich ge-wählter Aufenthalt. Er singt angenehm sowohl sizzendals von Bäumen in die Höhe fliegend. 123. Anthus campestris…
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Seite 347, Transkription
347. 118. Saxicola oenanthe weissschwänziger SteinschmäzzerWeissfittlen.[1] Sein Aufenthalt vom Frühjahrbis in den Herbst sind die Alpen und Hochthälerfällt nach seiner Ankunft Schneewetter einwas gewoehnlich im Aprill geschieht so steigter ins Thal hinab, wo er sich nach dem dieWitterung ist mehr oder weniger lang gewoehn-lich auf der Allmänd aufhält, beÿ ehnlicherWitterung sind sie auch wieder im…
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Seite 346, Transkription
346. 109. Sylphia phoēnicurus schwarzkehliger Sänger, Stok-roetheli von Ende März bis Ende September umAltdorf nicht selten auch bis in die Berge hinannoch weit nicht so häuffig und weit nicht sohoch hinauf vorkommend als das vorige. wenigstens ich sah es nie hoch.Alle dreÿ Arten werden beÿ ihrem weiterzeihennach südlichern Gegenden im Herbst inUrsern viele tausend gefangen,…
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Seite 345, Transkription
345. nicht so selten spät im Aprill komt er an, undzieht früh im September wieder weg. Morgen, undAbend erfüllt er zuoberst auf einem Weiden-busch sizzend die Luft mit seinem durchdrin-genden Gesang der in täuschender Nachahmungdes Gesanges mehrerer anderer Voegel besteht, dieer ohne bestimmten Wechsel unter einanderdurch Triller verbindet. ‒ Mann erkennt in seinemGesang deutlich den…
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Seite 344, Transkription
344. 96. Sÿlvia luscinia Nachtigall Mann will behaubtendieser trefliche Sänger habe sich ehedem auchhier aufgehalten seit ich mich aber mit derNaturkunde beschäftige habe ich nie wedereine gehoert noch gesehen, doch würde unsermildes Clima ihrem guten Fortkommen nichthinderlich seÿn. Herr Nager hat sie schoneinigemahl im Herbst in Ursern gefangenund glaubwürdige und sachkundige Personenhaben ihn versichert, das…
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Seite 343, Transkription
343. von Sumpfen, daher vorzüglich in Attighausenund Seedorf. Gleich nach der Bruthzeit die ge-woehnlich Mitte Junys schon vollendet ist, schwär-men sie wieder in Gesellschaft umher, und haltensich dan meistens bey Seedorf im Schilf oderin den an die Sümpfe grenzenden Heken aufvon wo sie auf die Allmänd fliegen, und datraulich unter dem weidenden Vieh umher-lauffen. Im…
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Seite 342, Transkription
342. fällt zieht sie sich noch höher hinauf und wähltihren Aufenthalt in dem fast undurchdringlichenGesträuch der Legförn hier Arven genannt zwi-schen deren durchschlungenen Aesten sie denTag über meist ruhig verweilet, und nur frühmorgens durch ihren etwas melancolischenGesang die oeden Gegenden belebt. Im Herbstziehen sie vor anbrechendem Winter weg ohnezu vor in die tiefern Thäler hinabzusteigen.Tschudy…
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Seite 341, Transkription
341. bleiben hier, wo sie sich meistens in den Bergenaufhalten, bei rauher Witterung aber ins Thalhinabsteigen, und dan vorzüglich den Schächen-wald und Bodenwald zu ihrem Aufenthaltewählen, weil da viele Weisdorne wachsen.Zuweilen kommen in rauhen Wintern noch groesereSchaaren aus nördlichern Gegenden durch unserThal. So langten im Winter 1822 bis 23 bey wenigvorhandener Nahrung eine so ungeheure…
