Aktueller Artname
Carduelis citrinella (Pallas, 1764)
Zitronenzeisig

Artname bei Karl Franz Lusser
Fringilla citrinella L.
Citronenfink, Citrintli
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Text von Karl Franz Lusser
Die „Citrintli“ sind im Frühling und Herbst oder in milden Wintern nur selten auch in den Baumgärten von Altdorf zu sehen. Gewöhnlich aber brüten und leben sie in den Alpenwäldern. Mitten im Sommer sah ich die Zitronenfinken oft in Alpwaldungen, namentlich im Grunwald [südlich Eggberge, oberhalb Waldi, Gemeinde Bürglen, Dufourkarte von 1875] in kleinen Scharen munter und geschwätzig herumfliegen. Nager will sie in Ursern im Sommer und Winter nie bemerkt haben, jedoch im Früh- und Spätjahr.
Kommentar aus heutiger Sicht
Die Schweiz beherbergt das grösste Brutvorkommen Mitteleuropas. Der Zitronenzeisig liebt lichte Bergwälder und ist im Kanton Uri überall vertreten. Er ist bevorzugt an der Waldgrenze und auf Alpweiden zu beobachten. Der Zitronenzeisig ist ein Kurzstreckenzieher. Die Schweizer Brutpopulation überwintert in Südfrankreich, in kleiner Zahl auch in Spanien. Ein kleiner Teil dürfte im Brutgebiet überwintern.
