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Aktueller Artname

Thymallus thymallus (Linnaeus, 1758)                                                       

Äsche 

Thymallus thymallus, Foto Samuel Betschart

Artname bei Karl Franz Lusser

Salmo thymallus, Thymallus vexillifer                                                    

Aesche

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Text von Karl Franz Lusser

Die Äsche, dieser sehr schmackhafter Fisch wird zuweilen in der Reuss gefangen.

Kommentar aus heutiger Sicht

Ihren wissenschaftlichen Namen verdankt die Äsche dem leichten Thymiangeschmack ihres Fleisches. Die sogenannte Äschenregion ist durch sauerstoffreiches und kaltes Wasser sowie durch eine relativ hohe Fliessgeschwindigkeit charakterisiert. Als idealer Lebensraum für die Äsche haben sich die Reuss zwischen Amsteg und Flüelen und die Stille Reuss erwiesen. Die Äsche wird im Kanton Uri erst seit einigen Jahren bewirtschaftet. Für den Besatz wurden Brütlinge in der Fischzuchtanlage in Flüelen aufgezogen. Die jungen Äschen halten sich vorwiegend in den seichten Uferzonen auf und suchen erst als erwachsene Tiere das offene Wasser auf. Ein natürliches Aufkommen der Fischart wird jedoch durch kurzfristige Schwankungen des Wasserstandes in der Reuss infolge des Kraftwerkbetriebs stark beeinträchtigt. Seit Jahren werden regelmässig Äschensömmerlinge eingesetzt. Ein Bestand, der die Fischerei wieder erlauben würde, hat sich aber bisher nicht gebildet. Die Äsche ist im ganzen Kanton immer noch total geschützt.