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Tenebrio molitor Linnaeus, 1758

Mehlkäfer

Tenebrio molitor, Foto Didier Descouens, Wikipedia

Artname bei Karl Franz Lusser

Tenebrio molitor

Müller

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Text von Karl Franz Lusser

Gemein in Mühlen und Bäckereien. Die Larve, die man auf feuchter Kleie leicht grossziehen kann, ist ein treffliches Futter für Singvögel.

Kommentar aus heutiger Sicht

Aufgrund strengerer Hygienevorschriften ist der Mehlkäfer heute wohl weniger in Backstuben und Mühlen anzutreffen. Die Nachweise im Kanton Uri sind deshalb eher älteren Datums und stammen aus Seedorf, Flüelen und Wassen. Hingegen sind seine Larven, die Mehlwürmer, tatsächlich eine begehrte Futterquelle für verschiedenste Tiere in Terrarien und Volieren. Auch an der Kantonalen Mittelschule Uri werden sie gerne zu Lehrzwecken verwendet, da sie äusserst genügsam sind und adult nicht wegfliegen können. Einige Haferflocken genügen für deren Zucht.