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Aktueller Artname

Saturnia pavonia (Linnaeus, 1758)         

Kleines Nachtpfauenauge

Saturnia pavonia, Männchen, Foto Naturkundemuseum Kantonale Mittelschule Uri
Saturnia pavonia, Weibchen, Foto Naturkundemuseum Kantonale Mittelschule Uri
Saturnia pavonia, Raupe, Foto Urs Wüthrich

Artname bei Karl Franz Lusser

Phalaena pavonia, Phalaena minor

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Text von Karl Franz Lusser

Nicht gemein.

Kommentar aus heutiger Sicht

Das Kleine Nachtpfauenauge trägt je einen hübschen Augenfleck auf seinen Flügeln, genauso wie der namengebende Pfau (lat. = pavonia) auf seinen Schwanzfedern. Während das Männchen braune Vorderflügel und orangefarbene Hinterflügel hat, ist das Weibchen graubraun gezeichnet. Die Raupen fressen an verschiedenen Pflanzenarten, gerne etwa an Schwarzdorn, Birken, Weiden, Vogelbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren oder Heidekraut. Dieser Nachtfalter wird von Lusser unter zwei synonymen Namen erwähnt. Die Urner Fundmeldungen reichen von Seedorf bis Andermatt, sind allerdings nicht zahlreich. Manchmal sind es nur die grossen, auffällig grünen Raupen mit ihren langen, dunklen Borsten und orangen Warzen auf zum Teil schwarzem Hintergrund, welche tagsüber gesichtet werden können. In den höheren Lagen (Oberalppass) lebt eine deutlich kleinere, alpine Form der Art (f. oder ssp. alpina Favre 1879). Sehr wahrscheinlich gehören alle Populationen des Kantons Uri einheitlich zu Saturnia pavonia oder S. pavonia alpina, und es befinden sich darunter nirgendwo Vertreter der sehr ähnlichen anderen Art Saturnia pavoniella (Scopoli, 1763), die in der Schweiz südlich der Alpen lebt.