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Craniophora ligustri (Denis & Schiffermüller, 1775)     

Liguster-Rindeneule

Craniophora ligustri, Foto Naturkundemuseum Kant. Mittelschule Uri

Artname bei Karl Franz Lusser

Phalaena ligustri

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Text von Karl Franz Lusser

Kommentar aus heutiger Sicht

Da Sphinx ligustri (Ligusterschwärmen) von Lusser schon bei den Dämmerungsfaltern erwähnt wird (kl-875), dürfte hier mit diesem Namen bestimmt nur die Liguster-Rindeneule gemeint sein. Von ihr gibt es Formen mit etwas heller gefärbten Zeichnungen, aber auch mit mehr oder weniger stark verdunkelten, die im Kanton Uri jedoch viel seltener auftreten. Der Falter liebt buschige Ufer und feuchtere Mischwälder. Seine Raupen ernähren sich in erster Linie von den Blättern von Ölbaumgewächsen (Oleaceae), wie z. B. Esche (Fraxinus), Liguster (Ligustrum) und Flieder (Syringa). Sie können selten auch an weiteren Laubhölzern gefunden werden. Ebenso wie der Ligusterschwärmer wurde die Liguster-Rindeneule im Urner Unterland und im Schächental auch in neuerer Zeit schon mehrfach nachgewiesen, mancherorts sogar ziemlich häufig.